Ravintsara Öl (Cinnamomum Camphora)

Ravintsara wird auch vielfach als "gutes Blatt" bezeichnet.
Die aus Madagaskar stammende Pflanze ist für seine milde, aber starke antivirale Wirkung bekannt. Der lateinische Namen mit den Wörtern Zimt und Kampfer verweist bereits auf die Stärke des Ätherischen Öls, das aus den Blättern eines Kampferlorbeer Gewächses, besser bekannt als Kampferbaum, gewonnen wird.

Prof. Dr.Dr. Wabner beschreibt in seinem im Elsevier Verlag erschienen Buch „Aromatherapie“ Ravintsara als das stärkste antivirale Öl. Das Buch ist meiner Meinung nach das derzeit beste im deutschsprachigen Raum über die Anwendung Ätherischer Öle. Er beschreibt die Anwendung wie folgt: „In Grippezeiten empfiehlt sich eine prophylaktische Einnahme von 1-3 Tropfen Öl alle 2 Stunden, auf die Zunge geben, intensiv, d.h.10 Minuten lang einspeicheln und erst dann schlucken.“ 
 
Ich tropfe mir 1-2 Tropfen Öl auf den Handrücken, schlecke das Öl ab und speichle 10 Minuten ein, wobei ich auch damit gurgle. Meistens spucke ich das Öl dann aus. Das Wichtigste ist: Immer, wenn ich eine nahe Verkühlung spürte, beginnendes Halsweh, Frösteln, etc, und ich begann unverzüglich mit Ravintsara, konnte ich den Ausbruch einer Krankheit verhindern. Wartete ich zu lange, dauerte es einige Tage, bis das Halsweh oder sonstige Verkühlungserscheinungen verschwanden.
 
Ravintsara hat weiterhin den großen Vorteil, dass es trotz seiner starken antiviralen Fähigkeiten ein sehr mildes Öl ist und es auch sanft bei Kindern anzuwenden ist.


Innerlich sollte es von Schwangeren und Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden. Eine Mischung mit Jojobaöl oder einem anderen fetten Öl auf den Fußsohlen sanft einmassiert wirkt sehr gut. Dabei sollte bei Kindern bis zu einem Jahr maximal 0,5% Ätherisches Öl verwendet werden. Die Dosis kann bei Kindern bis zu 6 Jahren auf ein Drittel, bei Kindern bis zu 16 Jahren auf die Hälfte der Erwachsenendosis gesteigert werden. 

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